Morgenroutine aufbauen – Wie du als Morgenmuffel richtig durchstartest

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Lerne, warum eine Morgenroutine (fast) überlebenswichtig ist und wie du auch als Morgenmuffel in der Früh richtig durchstarten kannst [+ praktische Tipps und Ideen].

Der Morgen macht den Tag. Nicht ohne Grund ist das der Werbeslogan eines der größten internationalen Süßigkeitenherstellers der Welt. Und auch wenn er in dem Zusammenhang etwas anders gemeint ist, hat der Spruch doch etwas Wahres an sich. 

Wie du in den Tag startest, wird alles andere stark beeinflussen.

Aber warum überhaupt? Warum ist es so wichtig eine Morgenroutine aufzubauen, die man tagtäglich durchzieht? Ist es nicht viel besser, auf die Morgenroutine zu verzichten und lieber eine halbe Stunde länger zu schlafen, um dann fit und ausgeruht in den Tag zu starten? Das Bett ist einfach so verlockend. Nur noch 5 Minuten…

Morgenroutine aufbauen
Fit und energiereich in den Tag starten…

Was ist eigentlich eine Morgenroutine?

Eine Morgenroutine ist ein Ablauf von bestimmten Tätigkeiten, die du immer in der Früh machst – eine Routine eben. Diese Tätigkeiten können ganz unterschiedliche Dinge beinhalten, wie z.B.

  • Meditieren
  • Sport machen
  • Lesen
  • Ziele für den heutigen Tag aufschreiben
  • ….

Warum ist es so wichtig eine Morgenroutine aufzubauen?

Eine Morgenroutine zu etablieren hat viele gute Gründe und es zahlt sich aus, dafür ein bisschen früher aufzustehen. Der wichtigste Grund ist meiner Meinung nach Momentum.

Momentum aufbauen

Hä Momentum, noch nie gehört? Was ist das genau?

Momentum ist die Kraft, die ein Körper oder eine Person aufbaut, wenn er oder sie sich einmal in Bewegung setzt. Laut Newtons 2. Gesetz wird ein Körper, der im Weltraum in eine Richtung gestoßen wird, sich immer weiter in diese Richtung bewegen, bis eine andere Kraft (Reibung, etc.) auf ihn einwirkt. 

Momentum aufbauen
Momentum ist nicht nur in der Physik wichtig.

Genauso ist es bei uns Menschen.

Wenn wir aufstehen, sind wir vor einen neuen Tag gestellt. Das Gestern ist vorüber und die Zukunft liegt vor uns. Wenn wir also unseren Tag mit positiven Gedanken und gesunden Gewohnheiten beginnen, setzen wir uns in Bewegung und beginnen Momentum aufzubauen.

Diese positive Kraft, die wir schon am Morgen etablieren, können wir auch später im Laufe des Tages nutzen, um Herausforderungen und Problemen selbstbewusst und pro-aktiv zu bewältigen.

Deswegen ist eine Morgenroutine so wichtig.

Fast alle großen Persönlichkeiten, von Mark Zuckerberg, über Tim Cook bis hin zu Elon Musk haben eine Morgenroutine. Ihrer Meinung nach verdanken sie dieser Gewohnheit einen Großteil ihres Erfolges.

Scheint also ganz nützlich zu sein, oder?

Infografik Morgenroutine

Die perfekte Morgenroutine für dich – Tipps und Ideen

Alles klar, jetzt wissen wir, warum es förderlich ist eine Morgenroutine aufzubauen, aber was macht man dabei eigentlich genau?

Hier findest du ein paar Tipps und Ideen für deine Morgenroutine, die du vielleicht selbst einmal umsetzen möchtest.

Falls du noch gar keine Morgenroutine hast, würde ich dir empfehlen ganz langsam zu starten und nur eine Gewohnheit heraussuchen, die du in Zukunft konsequent durchziehen willst.

Du brauchst nicht gleich wie der CEO von Apple um 04:30 aufstehen und die Welt erobern, sondern einfach jeden Tag kleine Schritte setzen. 10 Minuten reichen dafür schon vollkommen aus. Später kannst du dann immer noch darauf aufbauen.

Lesetipp: 6 Hack, wie du deine geistige Leistungsfähigkeit steigerst

Gut dann schnapp dir einen Kaffee und legen wir los.

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1.     Mach dein verdammtes Bett

Eine Gewohnheit, die wirklich jeder umsetzen kann, aber nur die wenigsten umsetzen, ist sein Bett zu machen. Diese Idee stammt ursprünglich von William McRaven, einem US Admiral der Navy. In seiner Rede an die University of Texas sagt er:

„ If you want to change the world, start off by making your bed in the morning.“

William McRaven

Alle Soldaten in der US Navy müssen, wenn sie aufstehen, sofort ihr Bett machen.

Warum?

Weil diese klitzekleine Tätigkeit eine Aufgabe ist, die sie auf ihrer To-Do Liste abhaken können. Auf jede erledigte Aufgabe folgt eine weitere. Und eine weitere. So beginnt man schon in der Früh, Momentum aufzubauen.

Morgenroutine Tipps
Auch die kleinen Dinge (wie dein Bett zu machen) zählen.

Indem man zuerst eine sehr leichte Aufgabe anpackt und sein Bett macht, hat man schon was erledigt.

Falls du die ganze Rede von William McRaven anschauen willst (wirklich sehr zu empfehlen, unglaublich inspirierend), findest du sie hier.

2.     Dankbarkeit am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen

Sobald ich aufwache und mich so richtig gestreckt habe, beginne ich zu lächeln und rufe mir ins Gedächtnis, wofür ich dankbar bin.

Morgenroutine Ideen

Ich bin dankbar für diesen neuen Tag. Ich bin dankbar dafür, dass ich gesund bin. Ich bin dankbar für meine liebevolle Familie, meine Freunde und mein ganzes Leben. Ich bin dankbar, dass ich ein Zuhause habe und nie Hunger und Durst leiden muss.

Alles, was mir einfällt, zähle ich bewusst auf und ich freue mich daran. Wenn du das Leben anlächelst, wird es auch zurücklächeln.

Für dich mögen es komplett andere Dinge sein, für die du dankbar bist. Und auch wenn dir nicht sofort so viele Dinge einfallen, keine Sorge! Jeder Mensch hat tausende Dinge, für die er tagtäglich dankbar sein kann.

Es erfordert nur ein bisschen Mühe, die Augen zu öffnen und sich umzusehen, doch es zahlt sich wirklich aus. Dankbarkeit wird dich unweigerlich zu mehr Glück und Lebendigkeit führen, sie ist wirklich eine Superkraft des Alltags.

3.     Habe eine Vision von deinem Leben

Viele von uns haben verschwommene Gedanken, was sie in der Zukunft einmal anpacken wollen und wie sie handeln möchten. In der Kindheit haben wir oft noch Träumen von unserem Leben und was wir alles erreichen können.

Aber was passiert nach einer gewissen Zeit? Man verliert die eigene Vision aus den Augen und vergisst, was einmal die Träume und Ziele des Lebens waren.

Um diese nicht in der Schublade verstauben zu lassen, nimm dir jeden Tag in der Früh 5 Minuten Zeit und lass dir die Vision von deinem Leben durch den Kopf gehen.

Big Five for Life

Du kannst dir zum Beispiel überlegen, was deine Big Five for Life sind, also deine 5 großen Dinge im Leben, die du unbedingt noch erreichen willst. Anregungen dafür findest du in dem Buch Big Five for Life* von John Strelecky.

Beispiel aus dem Buch:

Big Five for Life* von Joe Pogrete: WEISE

W – Welt bereisen – mindestens 6 Monate im Jahr.

E – Erfolgssong schreiben – einen, der in die Top Ten der Popcharts kommt.

I – Inspiration für andere sein – mit meinen Artikeln, Büchern, Vorträgen und indem ich bin, wer ich bin. Etwas bewirken.

E – Entwicklung – einmal täglich Körper und Geist trainieren, damit ich mich ständig weiterentwickeln kann.

Bei deinen Big Five for Life kannst du dir überlegen, welche Tätigkeit du gerne in Zukunft machen würdest, wo du gerne wohnen würdest, wie dein Charakter aussehen würde,…

Und dann überlege dir konkrete Schritte, wie du heute deinen Big Five for Life näherkommen kannst und schreibe sie auf.

So verlierst du nie deinen Blick für das große Ganze und rufst dir jeden Tag deine Ziele ins Gedächtnis, die du WIRKLICH erreichen willst. Nicht die Ziele von deinem Chef oder deinem Professor oder Lehrer, sondern deine persönlichen Ziele.

4.     Bring deinen Körper in Schwung

So genug visualisiert, jetzt wird es Zeit in Bewegung zu kommen und den Kreislauf ein bisschen anzukurbeln – Morgensport ist schließlich gesund.

Wir Menschen wissen zwar, dass wir regelmäßig Sport machen sollten, aber meistens fehlt uns die Zeit dafür. Warum also nicht gleich ein bisschen Bewegung in die Morgenroutine einbauen, damit Sport abgehakt ist?

Morgenroutine Sport

–        Dehnübungen

Beginne am besten mit ein paar kurzen Dehnübungen (such dir einfach drei Yoga Posen aus, die du für 30 Sekunden hältst) und mach dann ein kurzes Workout, das Dir Spaß macht und wo du leicht ins Schwitzen kommst.

–        Bewegung

Es gibt zigtausend Möglichkeiten in Bewegung zu kommen. Ich kenne einige Leute, die auf z.B. Springschnur springen schwören, weil es

1. schnell geht

2. fast kein Equipment benötigt und

3. die Fettverbrennung ankurbelt

10 Minuten pro Tag können schon sehr förderlich sein für die Gesundheit. Aber ich muss dich warnen, es ist echt anstrengender, als man denkt.

Oder du machst ein knackiges, 20-minütiges HIIT-Training (ideal um viele Kalorien zu verbrennen):

Du kannst aber auch 30 Liegestütz, 30 Sekunden Planks und 30 Kniebeugen machen. Oder Du gehst 20 Minuten laufen, Rad fahren,…vollkommen egal, was du machen willst, hauptsache du kommst in Bewegung und bringst deinen Körper in Schwung.

Bonustipp: Meine 9 Fundamente gesunder Ernährung

Fundamente gesunder Ernährung

5.     Hol dir den extra Schub Inspiration für den Tag

Viele Menschen lesen in der Früh gerne Bücher zu persönlicher Weiterentwicklung, um sich inspirieren zu lassen für den kommenden Tag.

Tja, ich muss dir gestehen, dass ich morgens meistens zu müde bin, um Bücher zu lesen. Deswegen höre ich sehr gerne Hörbücher oder inspirierende Podcasts. Das kann man auch wunderbar beim Frühstück machen oder mit einem 10-minütigen Spaziergang kombinieren.

So kommt man auch gleich in Bewegung 😉

Podcasts

Podcasts zu Persönlichkeitsentwicklung, die ich zum Beispiel gerne höre sind Knowledge for Men, Oprah’s SuperSpul Conversations, Gedanken tanken oder Der Alexander Wahler Podcast.

Podcasts Morgenroutine

Hörbücher

Hörbücher kann man sich zum Beispiel über die App „Audible“ anhören. Vor allem wenn du eher ein Lesemuffel bist, kann ich dir Hörbücher nur ans Herz legen. Und man kann man die Zeit während dem Wäsche waschen, putzen, joggen, Auto fahren, spazieren, etc. gut nutzen.

Wenn du dich neu bei Audible anmeldest*, bekommst du sogar ein gratis Hörbuch deiner Wahl.

Zusammenfassung

Hier nochmal die Punkte im Überblick:

  • Mach dein verdammtes Bett
  • Dankbarkeit am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen
  • Habe eine Vision vor Augen
  • Bring deinen Körper in Schwung
  • Hol dir den extra Schub Inspiration für den Tag

Natürlich gibt es noch etliche andere gesunde Gewohnheiten, die du in deine Morgenroutine einbauen kannst, wie z.B. Meditation, in deinem Journal schreiben, Ziele für den Tag festlegen, etc.

Es geht aber vor allem darum, dass du eine Morgenroutine aufbaust, die für dich passt. Bei der du dich wohlfühlst und dich darauf freust, dass ein neuer Tag beginnt. Es sollte keine Belastung für dich sein, die dir noch mehr Stress bereitet in der Früh – davon haben wir sowieso im Laufe des Tages genug davon.

Hast du schon eine Morgenroutine? Schreib gerne deine Gewohnheiten in die Kommentare! Ich freue mich andere Ideen zu hören.

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Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Hallo, Johannes,
    zunächst einmal an dieser Stelle vielen Dank für deinen Kommentar zu meinem Artikel.
    Und dann möchte ich dich zu diesem Artikel beglückwünschen und zu deinen Morgenroutinen.
    Aktuell sehen meine Morgenroutinen wie folgt aus:
    1. Nach dem Klingeln des Weckers eine Meditation von 5 bis 10 Minuten
    2. Zähneputzen und mich im Spiegel anlächeln.
    3. Eine eiskalte Dusche – 3 bis 5 Minuten
    4. Spaziergang mit meinem Hund
    5. Ein gesundes Frühstück zu mir nehmen (z.B. Müsli oder Porridge)

    Ich wünsche dir viel Erfolg und allzeit gutes Gelingen bei der Erfüllung deiner Big Five for Life.
    Herzliche Grüße
    Frank

    1. Lieber Frank,
      sehr gern! Vielen Dank für deine netten Worte, das freut mich sehr.

      Dir auch viel Erfolg und alles Gute weiterhin! Dein Blog ist wirklich lesenswert!
      Liebe Grüße,
      Johannes

  2. Das mit dem Momentum habe ich schon oft gehört. Du hast das hier am besten erklärt, so dass es auch ich verstehe 🙂

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