Erfolgreich mit Selbstzweifel umgehen: Eine Schritt-für-Schritt Anleitung

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Selbstzweifel können manchmal übermächtig erscheinen. Man weiß nicht mehr ein noch aus. Alle sind besser, schlauer und schöner, nur ich bin so ein kleines Häufchen Elend...Wie man erfolgreich mit solchen Selbstzweifeln umgeht, erfährst du hier.

Woher kommen diese verdammten Selbstzweifel?

Ich kann dich beruhigen: Dieses Gefühl hat jeder.

Und es wird meiner Meinung nach vor allem durch Youtube, Social Media und dem Fernsehen gefördert.

Jeden Tag sind wir bombardiert von Bildern und Videos von reichen, schönen und erfolgreichen Menschen. Unbewusst werden diese Bilder in unserem Gehirn abgespeichert. Wir formen eine Vorstellung von Erfolg und Glück, die vielleicht gar nicht wirklich unserer eigentlichen Vorstellung entspricht. Dadurch jagen wir einem heiligen Gral nach, der uns nicht erfüllt.

Selbstzweifel werden erst durch den Vergleich mit anderen ausgelöst. Wenn wir denken, dass andere Menschen besser, schlauer und schöner sind als wir, beginnen wir, mit uns selbst zu hadern.

Warum bin ich dümmer als andere?

Warum habe ich nicht diese Figur?

Warum bin ich nicht erfolgreicher?

Warum habe ich nicht mehr Freunde?

Durch all diese Fragen, die unbewusst in unsere Gedanken entstehen, entsteht ein negativer Feedback-Kreislauf.

Der negative Feedback-Kreislauf:

  1. Wir denken, dass wir nicht gut genug sind.
  2. Wir handeln so, als ob wir nicht gut genug wären.
  3. Unsere Gedanken werden bestätigt, weil wir so handeln, als ob wir nicht gut genug wären.
  4. Der Kreislauf geht von vorne los.

Dieser negative Glaubenssatz (wir sind nicht gut genug) führt dann zu starken Selbstzweifeln, die wir immer wieder durch unser eigenes Handeln bestätigen. Das alles passiert meistens unbewusst.

Hier müssen wir ansetzen und diesen negativen Feedback-Kreislauf durchbrechen.

Selbstzweifel überwinden: Schritt für Schritt

1.     Inneren Kompass umstellen

Lehn dich zurück, my friend, ich erzähle dir jetzt eine kurze Geschichte aus meinem Leben:

Wie du vielleicht weißt (oder auch nicht) studiere ich Medizin. In Österreich muss man einen Aufnahmetest in Medizin bestehen, um auf einer öffentlichen Universität studieren zu können. Ich habe diesen Test 3x Mal probiert und nicht geschafft. Trotzdem war es mein Traum Medizin zu studieren und ich musste mir Alternativen suchen, die ich dann auch gefunden habe.

Ein Freund von mir hat lange überlegt, was er studieren möchte – er hat dies und das ausprobiert, bis er sich gedacht hat, dass er auch Medizin studieren könnte. Also hat er den Aufnahmetest probiert. Und gleich beim ersten Mal geschafft.

Ich habe mich sehr für ihn gefreut, aber gleichzeitig hatte ich das starke Gefühl, einfach nicht gut genug zu sein.

Ich habe den Test 3x probiert und nicht geschafft und er versucht es ein Mal und schafft es sofort da kann man sich schon mal ziemlich dumm und unfähig vorkommen…ich begann zum ersten Mal in meinem Leben wirklich an mir und meinen Fähigkeiten zu zweifeln.

Die Erkenntnis, die alles verändert hat

Am Anfang waren diese Gefühle des Zweifelns sehr stark, fast schon übermächtig – doch dann hatte ich eine Erkenntnis, die meinem Denken eine ganz andere Richtung gegeben hat.

Jeder hat andere Umstände.

Es hat keinen Sinn, sich mit den anderen zu vergleichen, weil deine Situation eine ganz andere ist. Der einzige Fokus solltest DU sein. DEIN Leben liegt in deiner Hand. DEINE Umstände sind die, die zählen, nicht die deiner Freunde oder Bekannten.

Fokussiere dich auf dich. Der Vergleich mit anderen führt entweder zu Bitterkeit oder zu Hochmut. Akzeptiere deine Situation und vergleiche dich nicht mit anderen. Aber gib dich deswegen nicht mit Mittelmäßigkeit zufrieden, sondern tu dein Bestes.

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2.     Akzeptiere die Selbstzweifel, die du im Moment hast

Jeder hat Phasen in seinem Leben, wo man mit sich hadert, sich schlecht fühlt und nicht weiß, wie man diese starken Zweifel an sich und seinen Fähigkeiten ablegen kann.

Doch das zu akzeptieren, ist ein Schritt, deine Zweifel als eine Chance zu sehen, daran zu wachsen. Ich weiß, diese Gefühle sind nicht angenehm und können einen lähmen. Aber zu sagen: ja, ich habe diese Zweifel an mir selbst und ich lasse sie zu, ist ein sehr befreiendes Gefühl.

Nimm dir Zeit. Gehe in die Natur und lass deinen Gefühlen freien Lauf. Überspiele diese nicht, sondern lass sie einfach kommen. Und akzeptiere sie so, wie sie im Moment sind.

Man darf sich schlecht fühlen. Man darf an sich selbst zweifeln. Man darf sich überfordert fühlen. Man darf auch depressive Verstimmungen haben.

Wichtig ist, diese Gefühle zu akzeptieren, aber nicht dort stehen zu bleiben.

3.     Identifiziere dich nicht mit deinen Selbstzweifeln – oder: Wie du die Wurzel allen Übels überwindest

Wenn wir Selbstzweifel haben und dieses Gefühl der Überforderung über uns kommt, identifizieren wir uns sehr stark mit diesem Gefühl. Wir glauben, dass wir wirklich nicht gut genug sind.

Das Interessante hier ist folgendes: unser Verstand ist es, der für diese Gedanken des Haderns und Zweifelns verantwortlich ist – aber wir sind nicht unser Verstand.

Das Denken ist ein mächtiges Werkzeug, aber es kann uns in manchen Fällen auch drastisch im Weg stehen.

Eine Sache darfst du auf keinen Fall jemals vergessen:

Selbstzweifel sind nur ein Konstrukt, welches wir uns Ausdenken – denn auch wenn unsere Zweifel übermächtig werden können und uns komplett überfordern, sind immer WIR selbst diejenigen, die diese Zweifel überhaupt möglich machen.

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Es stimmt nicht, dass wir nicht gut genug sind. Wir denken nur, dass wir nicht gut genug wären.

Es stimmt nicht, dass wir zu dumm sind. Wir denken nur, dass wir zu dumm wären.

Es stimmt nicht, dass wir nicht erfolgreich sind. Wir denken nur, dass wir keinen Erfolg hätten.

Du siehst also, wenn wir unser Denken ändern (bzw. das Bild, das wir von uns selbst haben), dann identifizieren wir uns auch nicht mehr mit unseren Zweifeln und sie verlieren die Macht über uns. Doch es braucht Zeit unser Denken zu ändern.

Lebensweisheiten Liebe

Ein paar praktische Tipps, um deine Selbstzweifel erfolgreich zu überwinden

  • Sprich mit anderen Personen über deine Zweifel. Seine Gefühle einer anderen Person zu offenbaren, nimmt ihnen die Macht über dich und du identifizierst dich nicht mehr so stark mit ihnen.
  • Meditiere. Lass deine Gedanken gehen und konzentriere dich nur auf den jetzigen Moment. Wie oben erwähnt, sind deine Gedanken für deine Selbstzweifel verantwortlich. Wenn du lernst deine Gedanken besser zu kontrollieren, werden die Zweifel nicht so schnell aufkommen.

Ein wirklich gutes Buch, das ich hier empfehlen kann, ist Jetzt. Die Kraft der Gegenwart* von Eckhart Tolle.

  • Mach Sport. Sport ist der schnellste Weg, um das Gedankenkarussell stillzulegen und seinen Körper wieder zu spüren.
  • Arbeite an deinem Selbstbewusstsein. Ein geknicktes Selbstbewusstsein führt oft auch zu starken Selbstzweifel. Arbeite an dir und deinen Fähigkeiten, dann wirst du merken, wie du Schritt für Schritt wieder neues Selbstvertrauen aufbaust.
  • Hilf einer anderen Person. Egal ob es deine Mutter oder einer älteren Nachbarin ist. Wenn du den Fokus auf eine andere Person richtest  und nicht mehr nur auf dich selbst, werden deine Selbstzweifel automatisch kleiner werden – wir neigen leider viel zu oft dazu nur an uns zu denken. Außerdem tust du etwas Gutes und hast das wunderbare Gefühl gebraucht zu werden.
  • Beginne, das Leben wieder zu spüren und entfache deine Lebensfreude neu. Tipps dazu findest du hier.

Zweifel an sich und seinen Fähigkeiten zu haben kann manchmal sehr schmerzhaft sein. Ich kenne das selbst sehr gut.

Es dauert eine gewisse Zeit, bis du dieses Gefühl wieder ablegen kannst – aber vergiss nicht, dass du deine Gedanken in der Hand hast. Nicht sie kontrollieren dich, sondern du kontrollierst sie.

Selbst wenn deine Selbstzweifel dir übermächtig erscheinen und du gar keinen Ausweg siehst, du findest einen Weg aus diesem Teufelskreis heraus. Es ist keine Schande, Zweifel an sich zu haben. Vertrau dich einer Person deines Vertrauens an oder schreib mir gern eine Mail.

Du bist wertvoll, so wie du bist, mit deinen Zweifeln, Ängsten und Unsicherheiten.

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